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Papierkorb und gelöschte Datensätze

SpeamCore nutzt Soft-Delete — gelöschte Datensätze werden nicht sofort entfernt, sondern in den Papierkorb verschoben. Das ermöglicht Wiederherstellung bei versehentlicher Löschung. Diese Anleitung zeigt Ihnen den Workflow.

Wann nutze ich das?

  • Nach versehentlicher Löschung — Datensatz wiederherstellen.
  • Bei DSGVO-Auskunft — endgültige Löschung auf Anfrage.
  • Bei Aufräumung — alte Soft-Deletes endgültig entfernen.

Soft-Delete-Konzept

Datensatz → Soft-Delete → Papierkorb (typisch 30-90 Tage) → endgültige Löschung

Vorteile:

  • Wiederherstellung möglich.
  • Audit-Trail bleibt erhalten.
  • Compliance — manche Datensätze müssen 10 Jahre aufbewahrt werden.

So nutzen Sie den Papierkorb

Papierkorb öffnen

In der Sidebar Papierkorb (Trash). Liste aller gelöschten Datensätze:

  • Datensatz-Typ (Customer, Workorder, Document etc.).
  • Datensatz-ID + Beschreibung.
  • Gelöscht am + gelöscht durch.
  • Verbleibende Tage bis endgültiger Löschung.

Papierkorb mit Tabelle gelöschter Datensätze und Wiederherstellen-Aktion.

Datensatz wiederherstellen

Bei versehentlicher Löschung:

  1. Datensatz im Papierkorb anklicken.
  2. Wiederherstellen.
  3. Datensatz erscheint wieder in der ursprünglichen Liste.
  4. Verknüpfungen (Sub-Routen, abhängige Daten) werden automatisch reaktiviert.

Endgültig löschen — vorsichtig

Bei endgültiger Löschung:

  1. Datensatz auswählen → Endgültig löschen.
  2. Bestätigung mit Begründung (Pflicht).
  3. Datensatz ist nicht mehr wiederherstellbar.

Wann endgültig löschen?

  • DSGVO-Lösch-Anfrage des Betroffenen.
  • Test-Daten nach Test-Phase.
  • Eindeutig falsche Datensätze.

Wann NICHT:

  • Bei Compliance-relevanten Daten (10-Jahres-Aufbewahrung).
  • Bei aktiven Geschäftsbeziehungen.
  • Im Zweifel: lieber stehen lassen.

Auto-Löschung

Datensätze im Papierkorb werden nach 30-90 Tagen automatisch endgültig gelöscht (konfigurierbar pro Mandant).

Periodisches Aufräumen — was wirklich rein soll, vor Auto-Löschung manuell entscheiden.

DSGVO-konforme Löschung

Bei DSGVO-Lösch-Anfrage eines Mitarbeiters / Kunden:

  1. Personenbezogene Daten identifizieren — Mitarbeiter, Kunde, Kontakt.
  2. Soft-Delete der Hauptdatensätze.
  3. Pseudonymisierung statt komplette Löschung in Audit-Logs (Aufbewahrungspflicht).
  4. Bestätigung an Anfragenden.
  5. Endgültige Löschung nach Soft-Delete-Frist.

Bei Unsicherheit Datenschutzbeauftragten einbinden.

Tipps

  • Aufräumen quartalsweise — alte Soft-Deletes durchgehen.
  • Vier-Augen bei endgültiger Löschung — Datensatz weg ist weg.
  • Backup vor Massen-Löschungen — Daten-Export vorher.
  • Audit-Trail prüfen — wer hat was gelöscht.

Verwandte Tutorials

Für Entwickler: technische Details
  • Modul: /trash.
  • Soft-Delete via deletedAt-Feld pro Tabelle (paranoid).
  • Auto-Cleanup-Job: Cron, konfigurierbare Aufbewahrungsfrist.
  • DSGVO: Pseudonymisierung statt physische Löschung in Audit-Tabellen.